Trophäe
Das Buch weiß von der ersten Minute an zu fesseln. Im Kern stehen hier die Moralvorstellungen eines Jägers und wohin diese führen können. Es wird nicht gewertet. Die Geschichte wird nur aus seiner Sicht erzählt.
Stellenweise sind diese Gedankengänge beim Lesen schwer zu ertragen, wenn diese mit den eigenen Vorstellungen fundamental kollidieren. Ungefähr ab der Hälfte gibt die Geschichte ein Ventil für den selbst gefühlten Widerspruch.
Das Buch bezieht klar Stellung ohne zu belehren, ohne zu verurteilen, ohne etwas vorweg zunehmen. Die Geschichte steht für sich und löst den Widerspruch in der Handlung auf.
Kann ich voll und ganz empfehlen.